Usine Papeterie Chapell

Diese Location war ein echter Zufallsfund, bei der Durchfahrt eines kleinen französischen Dorfes. Wir konnten gar nicht anders, als das Auto abzustellen, die Kamera zu packen und ab auf Erkundungstour auf dieses Gelände. Abgerockt, aber dennoch super schön. Die Natur ist mit Hochdruck dabei, sich dieses Gelände zurück zu erobern. Ich liebe sowas total und bin immer wieder erstaunt, was auf blanken Beton alles wachsen kann…. . Viel Spaß beim anschauen….!!!

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Der Tante Emma Laden

In der Straße in Bottrop, in der ich aufgewachsen bin, hatten wir früher auch solch einen kleinen Laden an der Ecke. Mein Vater hatte dort einen Deckel und wenn wir Kinder zum Milch oder Eier holen dort hin gingen, gab es immer noch ein paar saure Gurken oder rote Schnüre on top. Herrlich….!!! Leider kenne ich sowas heute gar nicht mehr…. Um so mehr habe ich mich gefreut, solch einen schönen schnuckeligen Laden in einem kleinen belgischen Dorf vor die Linse bekommen zu haben. Eine wirklich schöne Zeitreise… Auch die darüber liegende Wohnung, ist ein echtes Sahnestückchen. Aber schaut selbst…!!!

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Eglise Olonna

Irgendwo in Frankreich, steht ein altes verlassenes Krankenhaus, mit einer Kapelle als Anbau. Das Krankenhaus war uns kein Foto wert, komplett leer und sehr trashed. Aber diese kleine Kapelle war eine echte Perle. Viel Spaß beim anschauen….

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Maison Beats

Der Name lässt es ja schon vermuten, hier hat mal jemand gelebt der etwas musikalisch war.
Außerdem wurde hier gerne aus der Fritteuse gegessen.
Viel Spaß beim anschauen

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The Butcher

Es ist ja nicht so, dass wir nicht wussten was uns hier erwartet. Aber selten hat mich eine Location so tief bewegt wie diese. Schon beim betreten merkt man diesen ziemlich eigenartigen Geruch. Ich würde ihn bezeichnen als eine Mischung aus Tod und Todesangst. Hier wurden Lebewesen im Sekundentakt getötet, nur damit unsere Supermarktregale immer voll sind mit Fleisch. Aber das krasse hier daran ist, dass dieser Betrieb nicht bankrott gegangen ist, sondern durch eine Fusion mit einer anderen Schlachterei einen neuen Betrieb aufgebaut hat um die Schlachtquote auf 3 Millionen Tiere im Jahr zu steigern. Selten habe ich mich so schlecht gefühlt, da auch ich gerne Fleisch esse, gerne grille, und auch gerne mal ein Rumpsteak genieße. Aber ich werde in Zukunft viel mehr darauf achten, wo kommt das Fleisch her? Und dafür bin auch gerne bereit beim Metzger ein paar Euro mehr zu bezahlen, in der Hoffnung das diese Tiere ein besseres Leben hatte, wie diese, die hier ihr Leben verloren haben. Vielleicht bringe ich euch ja mit diesen Bildern auch ein wenig zum nachdenken.

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Die Zeche P. NOMIS

Es ist stark bewölkt an diesem Oktobertag.
Selbst früh am Mittag, zog sich ein unheimlicher Schleier aus diesem Zwielicht,
über dieses riesige Areal.
Wir sind an den Ruinen einer einst riesigen Zeche, wo seit 1907 Kohle für die regionalen Wärmekraftwerke gefördert wurde.
Die einstigen Schächte reichen hier 1,2 Kilometer in den Boden.
Hunderte von Bergleuten fuhren hier Tag für Tag in die Tiefe, um das schwarze Gold zu fördern, damit wir es im Winter immer schön warm haben.

1985 kam es zu leider zu einem verheerendem Grubenunglück, bei dem 22 Bergleute ihr Leben verloren haben.
Danach wurde hier der Betrieb eingestellt.
Alle Schächte sind heute verschlossen. Einer von 4 Fördertürmen steht noch, sowie die Kaue, die Haupt-Maschinenhalle und der dazu gehörige Kontrollraum.

Glück auf und viel Spaß beim anschauen der Bilder

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Das Schimmelhotel

Mitten im Schwarzwald liegt dieses schon lange leer stehende Hotel. 
Es riecht ganz stark nach Moder. Der Schimmel sitzt fest an den Wänden und lässt den Putz nach und nach abbröckeln. 
Ja ich weiß, für viele ist so ein Ort schon über dem Zenit, zu abgeranzt und demoliert… 
Aber ich mag sowas… gerade der Verfall ist hier auf einem sehr schönen Level. 
Das Moos wächst im Raum, auf den Möbeln, man merkt wie die Natur sich alles Stück für Stück zurückholt…
Aber schaut selbst…!!!

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Das Theater der gefallenen Kämpfer

Eröffnet wurde dieses im Neo-Barocken Stil erbaute Theater im Jahr 1897 und war 120 Jahre lang im Betrieb. 
Hier traten Größen auf wie:
Conny Froboess, Zarah Leander und Gerd Fröbe.
Selbst Elvis Presley, soll während seines Aufenthaltes in Deutschland als Soldat, hier Gast gewesen sein. 
Nur leider ist aus Brandschutzmängeln und fehlender Fluchtwege hier ein Weiterbetrieb nicht möglich und daher wurde hier der Betrieb 2017 endgültig eingestellt
Die nötigen Investitionen werden auf 30 Millionen € geschätzt, so dass ich persönlich nicht glaube, dass hier noch mal irgendwann ein Künstler auftreten wird.
Was natürlich riesig schade ist, da dieses Gebäude natürlich wunderschön ist. 
Der schönste Raum ist wie ich finde der so genannte Spiegelsaal der als Foyer diente. 
Aber schaut selbst….

Viel Spaß beim anschauen der Bilder

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Elementary Flying School

Erbaut wurde dieser Luftwaffenstützpunkt in den frühen 1920er Jahren. 
Nach Ausbruch des 2. Weltkrieges wurde er von den Nazis 1940 bombardiert und größtenteils zerstört. 
Nach Kriegsende wurde dieser Stützpunkt von der US Luftwaffe genutzt. 
Ab 1950 bildete hier die belgische Luftwaffe ihre Piloten aus. 
1996 wurde der militärische Flugbetrieb eingestellt und die Gebäude sind samt der anliegenden Kaserne dem stetigen Verfall ausgesetzt. 
Das Flugfeld wird heute noch als Segelflugplatz genutzt. 

Viel Spaß beim anschauen

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Manoir Scavenger

Wir haben ja jetzt schon einiges gesehen in den letzten Jahren. Aber eine Location die uns so in ihren Bann gezogen hat, wie diese hier, war selten.
Wie eine Zeitkapsel fanden wir dieses wunderschön eingerichtete Haus vor.
Sehr skurril die Plastikblumen auf dem Tisch mit den Weingläsern daneben, die den Eindruck erweckt haben, als wären die Hausherren nur kurz einkaufen oder im Urlaub. Nur die dicke Patina, die sich schön über alles gelegt hat und dieser unverwechselbare modrige Geruch verrieten uns, dass dieser Ort auch wirklich verlassen ist. Mehr Worte will ich gar nicht verlieren schaut euch die Bilder an,

viel Spaß dabei…!!!

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